David Kotkin

Als David Kotkin zehn Jahre alt war, war er viel kleiner als seine Altersgenossen. Deshalb hatte er große Komplexe und Hemmungen, und aufgrund seiner Schüchternheit war es für ihn nicht einfach, Freunde zu finden. Einzig und allein sein Großvater, der ihm auch einige Kartentricks beibrachte, glaubte an ihn und machte ihm immer wieder Mut.
Von diesem Zeitpunkt an übte der Junge wie versessen mit seinen Karten, und bereits mit elf Jahren war er die Sensation in der Nachtbarschaft: „Davino, the boy magicain“ verlangte 5 Dollar je Auftritt – und die bekam er auch. 1968 war er der jüngste Magier in der Geschichte der amerikanischen Gesellschaft der Magie, und 1972 unterrichtete er – als Sechzehnjähriger! – an der New Yorker Universität die Kunst der Magie.
Alle hielten ihn für verrückt, da er sich ausschließlich für Zauberei interessierte. Wie etliche aus seiner Umgebung meinten auch seine Eltern, er solle doch bitte etwas Ordentliches lernen. Und wieder war es sein Großvater, der ihn zum Weitermachen ermunterte. 1977 hat er seinen ersten TV- Auftritt 1978 seine erste eigene Fernsehsendung im US-Sender CBS, und 1983 lässt er die vor New York aufragende Freiheitsstatue verschwinden. Dieser Trick kostete 500.000 Dollar und monatelange Arbeit für die Vorbereitungen. Heute belaufen sich seine Jahresgagen auf 30 Millionen Dollar, gilt er doch als einer der größten Magier aller Zeiten. Seinen Vornamen David hat er behalten, den Nachnamen inzwischen geändert.
Er lautet: David Copperfield

Das Gute im Leben wählen

Das Gute im Leben wählen, es annehmen und sehen,
denn so ist der Plan – Gutes zieht Gutes an.

Im Leben Freude schaffen, die Herzen sind die Waffen,
denn so ist der Plan – Freude zieht Freude an.

Die Liebe im Leben erwählen, auf die Liebe zählen,
denn so ist der Plan – Liebe zieht Liebe an.

Im Leben Hoffnung erleben, um mit ihr weiter zu schweben,
denn so ist der Plan – Hoffnung zieht Hoffnung an.

Dem Leben Vertrauen schenken, es dankbar überdenken,
denn so ist der Plan – Vertrauen zieht Vertrauen an.

Das Glück im Leben sehen, es nehmen und weitergeben,
denn so ist der Plan – Glück zieht Glück an.

Dem Leben die Lösung zutrauen, auf das Leben bauen,
denn so ist der Plan – Lösung zieht Lösung an.

Erfüllung dem Leben geben, mit Herz und Seele leben,
denn so ist der Plan – Erfüllung zieht Erfüllung an.

Quelle: „Gedanken, die Herz und Seele berühren“ von Gisela Prölß

Der Dalai Lama wurde gefragt, was ihn am meisten überrascht; er sagte:

„Der Mensch,
denn er opfert seine Gesundheit, um Geld zu machen.
Dann opfert er sein Geld, um seine Gesundheit wiederzuerlangen.
Und dann ist er so ängstlich wegen der Zukunft, dass er die Gegenwart nicht genießt; das Resultat ist, dass er nicht in der Gegenwart oder in der Zukunft lebt;
er lebt, als würde er nie sterben,
und dann stirbt er und hat nie wirklich gelebt.“

Es ist nie zu spät

Eines Tages erhält Ray Kroc, damals Bezirksleiter für einen Hersteller von Milchmix-Maschinen, den Auftrag eines Restaurants zur Auslieferung von acht Milchmixern. Eine solch´ große Menge war sehr ungewöhnlich und deshalb beschloss er, die Auslieferung persönlich durchzuführen.

Später beschrieb er in seinen Memoiren, dass er in dem Moment, in dem er dieses Restaurant, einen neuen Restauranttyp in San Bernardino/Kalifornien betrat, eine Erkenntnis hatte: Er war schon 54 Jahre alt und hatte sein Leben lang auf die große Chance gewartet – hier war sie!

Er erkannte das Potenzial des neuen Restauranttyps und ging zu den beiden Besitzern, um ihnen vorzuschlagen, als Franchisegeber aufzutreten. Die beiden Brüder glaubten jedoch nicht an seine große Vision und seine Pläne. Sie erklärten sich jedoch dazu bereit, ihm die nationale Franchiselizenz für die USA zu erteilen (später dann weltweit).

Ach ja, die Namen der beiden Brüder: McDonalds…

Ray Kroc wurde selber der erste Franchisenehmer der McDonalds Cooperation und lebte über 10 Jahre von den Einnahmen dieser Franchise-Filiale. Dort experimentierte und optimierte er sein Konzept.

So richtete er im Keller seiner McDonalds-Filiale, in einem 20 Quadratmeter großen, fensterlosen Raum, eine eigene „McDonalds-University“ ein, wo er seine Mitarbeiter regelmäßig schulte.

Seine erste Sekretärin hieß June Martinez und er konnte ihr nur ein kleineres Gehalt, als in einem vergleichbaren Unternehmen, zahlen. Dafür bot er ihr jedoch an, ihr einen kleineren Teil der McDonalds Aktien zu übertragen. Sie glaubte an seine Vision – und nahm seinen Vorschlag an. Als McDonalds 1963 an die Börse ging, waren ihre Anteile 25 Millionen Dollar wert.

2011 betrieb McDonalds weltweit circa 34.000 Restaurants in 119 Ländern, 1,8 Millionen Menschen sind angestellt. 2011 betrug der Umsatz 27 Milliarden Dollar und der Gewinn 5,5 Milliarden Dollar.

Im Alter von 84 Jahren entschloss sich Ray Kroc, auf Betreiben seiner fast 30 Jahre jüngeren zweiten Frau Barbara, seine Anteile zu verkaufen und mit ihr das restliche Leben zu genießen. Innerhalb von 30 Jahren, in denen er McDonalds aufbaute, arbeitete er fast jeden Tag und war praktisch nie krank. Sechs Monate nachdem er seine Anteile an McDonalds für 800 Millionen Dollar verkaufte, starb er…

Erkenntnisse des Verfassers:

1. Es ist NIE zu spät, etwas Neues, Großes anzufangen.

2. Alles, was heute groß ist, war zuerst einmal sehr klein.

3. Nie aufhören! Immer etwas Neues lernen, weiter arbeiten, eine Aufgabe haben.

Verfasser unbekannt

Geschichte für den Einen

Ein Mann schlenderte an einem einsamen Strand in Asien dem Sonnenuntergang entgegen. In der Ferne bemerkte er einen Einheimischen, der sich immer wieder bückte, etwas aufhob und weit ins Meer hinaus warf. Als er näher kam, erkannte er, dass der Mann angeschwemmte Seesterne auflas und ins Wasser warf. Erstaunt fragte er ihn, was er da mache.

„Ich werfe Seesterne zurück ins Meer. Wie du siehst, ist gerade Ebbe, und die Seesterne bleiben am Strand liegen. Wenn ich sie nicht zurückwerfe, sterben sie.“

„Hm, ich verstehe. Aber es müssen doch Tausende hier am Strand herumliegen. Du kannst sie doch unmöglich alle aufsammeln. Und außerdem werden an der ganzen Küste Seesterne angeschwemmt. Weitaus mehr, als du retten kannst. Da macht es doch keinen Unterschied, ob du dich bemühst oder nicht.“

Der Einheimische bückte sich lächelnd, hob einen weiteren Seestern auf und warf ihn zurück ins Meer: „Für diesen hier macht es wohl einen Unterschied!“

Autor unbekannt

Papa wie viel verdienst Du in der Stunde?

Sohn: „Papa, kann ich Dich mal was fragen?“
Vater: „Klar, mein Junge. Was ist los?“
Sohn: „Papa, wie viel Geld verdienst du in der Stunde?”
Vater: „Nun, ich denke solche Dinge haben dich noch nicht zu interessieren. Warum fragst du so was?
Sohn: „Ich möchte es einfach nur wissen. Bitte bitte, sag mir, wie viel du in der Stunde verdienst.“
Vater: „Na gut, wenn du es unbedingt wissen möchtest, Ich verdiene 50 Euro in der Stunde.“
Sohn: „Oh.“ (Er senkt den Kopf)
Sohn: „Papa, kannst du mir vielleicht 25 Euro leihen?“
Vater: „(äußerst verärgert) So so! Deshalb fragst du also. Du willst dir Geld von mir leihen, um dir irgendein dämliches Spielzeug oder anderen Blödsinn zu kaufen. So nicht mein Freund. Marschier in dein Zimmer und ab ins Bett! Du solltest mal darüber nachdenken, wie egoistisch du eigentlich bist. Ich arbeite jeden Tag extrem hart und muss mir dann abends so dreiste Fragen anhören!“

Der kleine Junge geht still und leise in sein Zimmer und schließt die Tür.
Der Vater setzt sich erst mal hin, wird jedoch umso wütender, je mehr er über die Frage des Jungen nachdenkt.
„Wie durchtrieben mein Sohn nur ist! Stellt mir solche Fragen, nur um an Geld zu kommen!“

Über eine Stunde vergeht bis der Vater sich beruhigt hat und anfängt Nachzudenken.
„Vielleicht gibt es da wirklich etwas, dass mein Sohn dringend braucht. Er fragt sehr selten nach Geld. Eigentlich hat er noch nie gefragt. Vielleicht braucht er die 25 Euro tatsächlich. Vielleicht habe ich ihm Unrecht getan.“
Der Vater geht zum Zimmer des kleinen Jungen, öffnet die Tür und betritt das Zimmer.

Vater: „Schläfst du schon, Sohnemann?“
Sohn: „Nein, Papa, ich bin noch wach.“
Vater: „Schau mal, ich habe noch mal über alles nachgedacht. Vielleicht war ich tatsächlich ein bisschen zu streng zu dir. Es war ein langer Tag, eine Menge hat sich angestaut und du hast alles abbekommen. Hier sind die 25 Euro um die du mich gebeten hast. Es tut mir leid.“

Der kleine Junge lächelt.
Sohn: „Danke, Papi!”
Der kleine Junge greift unter sein Kopfkissen und holt ein paar weitere zerknitterte Euro-Scheine hervor. Der Vater sieht, dass der Junge unter seinem Kissen bereits Geld gebunkert hat und wird erneut wütend. Langsam und ruhig beginnt der kleine Junge das Geld zu zählen und schaut danach seinen Vater an.

Vater: „Warum zum Teufel fragst du nach Geld, wenn du schon welches hast?“
Sohn: „Weil ich noch nicht genug hatte. Jetzt aber reicht es!“
Sohn: “Papi, jetzt habe ich 50 Euro. Darf ich hierfür eine Stunde deiner Zeit kaufen? Bitte komme morgen früher von der Arbeit nach Hause. Ich möchte gerne mit dir zusammen Essen.“

Der Vater sinkt auf den Boden. Er hat mit solch einer Antwort nicht gerechnet. Er ist erschüttert, gerührt, überwältigt. Er schließt seinen Sohn in die Arme, und bittet ihn um Entschuldigung.

Neue Gedanken sind neues Leben

Nur wer sich entscheidet, aus der Routine des üblichen Gedankenstroms auszubrechen, kann neue Erfahrungen machen und sich weiterentwickeln. So, wie ich immer gedacht und mich verhalten habe, muss ich es nicht für den Rest meines Lebens tun. Ich kann mich entscheiden, auch einmal den Blickwinkel zu ändern, mein „Standardprogramm“ zu verlassen und neue Wege zu gehen. Und dazu bedarf es keiner großen Unternehmungen, sondern der Alltag bietet reichlich Gelegenheit zum Üben.
Es ist meine Entscheidung, ob ich den Autofahrer beschimpfe, der mir die Vorfahrt genommen hat oder mir vorstelle, dass er gerade sein krankes Kind zum Arzt fährt. Es ist meine Entscheidung, ob ich mich über die unfreundliche Kassiererin ärgere oder mir vorstelle, dass ihr Chef ihr heute morgen die Kündigung erteilt hat. Mag sein, dass das albern klingt. Der rücksichtslose Autofahrer ist vielleicht tatsächlich nur rücksichtslos und die Kassiererin mies gelaunt. Aber nützt es etwas, wenn ich mir davon die Stimmung verderben lasse? Sicherlich nicht und zudem schade ich meinem Seelenfrieden und meiner Gesundheit.
Ich entscheide, was ich denke und wie ich auf meine Umwelt reagiere. Das ist wirkliche Freiheit.
Christine Lassen

Der Tempel der Spiegel

Vor langer Zeit gab es in China den Tempel der Spiegel. Der Tempel lag auf der Spitze eines Berges und war äusserlich recht unscheinbar. Eines Tages kam ein Hund in diesen Tempel, in dem abertausende von Spiegeln so aufgestellt waren, dass das eigene Spiegelbild sich tausendfach im Tempel wiederspiegelte. Der Hund erschrak, bekam Angst und knurrte und fletschte böse die Zähne. Und tausend Hunde schauten ihm entgegen und knurrten, und fletschten böse die Zähne. Der Hund ergriff die Flucht. Von nun an dachte er, dass es auf der ganzen Welt nur lauter böse Hunde gaebe, die mit ihm kämpfen und ihn beissen wollten.
Ein paar Tage später kam ein anderer Hund in diesen Tempel. Als er die tausend anderen Hunde sah, da freute er sich, wedelte mit dem Schwanz und sprang herum, und tausend andere Hunde freuten sich, wedelten mit dem Schwanz und spielten mit ihm. Dieser Hund kehrte mit der festen Überzeugung zurück, dass es auf der ganzen Welt nur lauter freundliche Hunde gäbe, die mit ihm spielen wollen.
Verfasser leider unbekannt (wer ihn weiß bitte Nachricht an mich)

Hunde zu verkaufen

Ein Geschäftsinhaber hatte ein Schild über seine Tür genagelt, darauf war zu lesen „Hundebabys zu verkaufen“. Dieser Satz lockte Kinder an. Bald erschien ein kleiner Junge und fragte: „Für wie viel verkaufen sie die Babys?“ Der Besitzer meinte „zwischen 30 und 50 Euro“. Der kleine Junge griff in seine Hosentasche und zog etwas Wechselgeld heraus. „Ich habe 2,37 Euro, kann ich mir sie anschauen?“
Der Besitzer grinste und pfiff. Aus der Hundehütte kam seine Hündin namens Lady, sie rannte den Gang seines Geschäftes hinunter, gefolgt von fünf kleinen Hundebabys. Eins davon war einzeln, sichtlich weit hinter den Anderen. Sofort sah der Junge den humpelnden Kleinen. Er fragte, „was fehlt diesem kleinen Hund?“ Der Mann erklärte, dass, als der Kleine geboren wurde, der Tierarzt meinte, er habe ein kaputtes Gelenk und wird für den Rest seines Lebens humpeln. Der kleine Junge, richtig aufgeregt, meinte, „den kleinen Hund möchte ich kaufen!“

Der Mann antwortete, „nein, den kleinen Hund möchtest Du nicht kaufen. Wenn Du ihn wirklich möchtest, dann schenke ich ihn Dir.“ Der kleine Junge war ganz durcheinander. Er sah direkt in die Augen des Mannes und sagte: „Ich möchte ihn nicht geschenkt haben. Er ist ganz genauso viel wert, wie die anderen Hunde, und ich will für ihn den vollen Preis zahlen. Ich gebe Ihnen jetzt die 2,37 Euro, und 50 Cent jeden Monat, bis ich ihn bezahlt habe.“ Der Mann entgegnete, „Du musst diesen Hund wirklich nicht bezahlen, mein Sohn. Er wird niemals rennen, hüpfen und spielen können, wie die anderen kleinen Hunde.“

Der Junge langte nach unten und krempelte sein Hosenbein hinauf, und zum Vorschein kam sein schlimm verkrümmtes, verkrüppeltes linkes Bein, geschient mit einer dicken Metallstange. Er sah zu dem Mann hinauf und sagte, „na ja, ich kann auch nicht so gut rennen und der kleine Hund braucht jemanden, der Verständnis für ihn hat.“

Der Mann biss sich auf seine Unterlippe. Tränen stiegen in seine Augen, er lächelte und sagte, „Mein Sohn, ich hoffe und bete, dass jedes einzelne dieser kleinen Hundebabys einen Besitzer wie Dich haben wird.“
(Autor leider unbekannt)kleiner Hund